Postproduktion – Film und digitale Medien

Die Postproduktion Ihres Filmes beginnt mit Abschluss der Dreharbeiten und endet mit Ihrem final fertig gestellten Film.

Postproduktion von erstellten wie auch zugelieferten Medien

Alternativ kann die Ausgangssituation bei der Postproduktion auch bereits bestehendes Filmmaterial sein, dass die Aspekteins GmbH in Ihrem Auftrag weiterverarbeitet und auf den von Ihnen gewünschten Stand bringt. Sollten Sie also über einen bereits bestehenden Film verfügen und möchten diesen Anpassen oder Umgestalten lassen, so freuen wir uns dies im Rahmen der Postproduktion für Sie zu tun.

 

Postproduktion: Mehr als nur Film

Weiterhin bietet die Aspekteins auch die Postproduktion von digitalen Inhalten abseits der Filmproduktion an. Dazu gehören z.B. das erstellen von Animationen aus Bildern, die Umwandlung von Fotografien in pseudo 3D – Darstellungen, wie sämtliche weiteren medialen Produkte, die aus bereits vorliegenden digitalen Daten des Auftraggebers generiert werden.

Bezogen auf die Filmproduktion erstreckt sich die Postproduktion auf die Bereiche Schnitt, Special-Effects (Animation & Compositing) sowie Audio-Postproduktion.

In der Vergangenheit war dem Postproduktionsprozess zunächst die Digitalisierung des analogen Filmmaterials vorangestellt. Dieser Schritt entfällt bei Produktionen der Aspekteins GmbH, da exklusive mit digitalen Technologien gearbeitet wird.

 

Die Vier Säulen der Postproduktion

Die filmische Postproduktion umfasst primär folgende Bereiche:

  1. Datenaufbereitung
  2. Filmschnitt
  3. Spezialeffekte / Special FX
  4. Tonbearbeitung im Rahmen der Postproduktion

 

1. Datenaufbereitung

Im Zuge der Datenaufbereitung werden die am Ende des Drehs gesammelten Aufnahmen konsolidiert und strukturiert auf Backupsysteme aufgespielt. Zum Schutz Ihrer Daten kommen mehrfach redundante Festplattensysteme wie auch dezentral aufgestellte Bandlaufwerke zum Einsatz. Nachdem die Sicherheit Ihrer Daten gewährleistet ist wird die Auffindbarkeit sichergestellt. Das heißt, dass sämtliche in Ihrem Projekt erzeugten Daten archiviert und katalogisiert werden. Die penible Katalogisierung und Vorhaltung Ihrer Daten ermöglicht auch auf lange Zeit gesehen einen sicheren und kurzfristigen Zugriff im Bedarfsfall – sei es um Änderungen vorzunehmen oder um das bereits vorhanden Material in neuere Projekte mit einzubinden.

 

2. Filmschnitt

Der Begriff des Filmschnitt stammt aus der Zeit des analogen Films und bezeichnet das zum damaligen Zeitpunkt tatsächliche schneiden der Filmrollen. Heutzutage erfolgt dieser Bearbeitungsschritt voll digital und wird synonym auch als Montage bezeichnet.

Während des Filmschnitts wird Ihr während der Dreharbeiten aufgenommenes Filmmaterial zu dem finalen Film verdichtet. In diesem Bearbeitungsschritt steckt ein wichtiger Teil der Postproduktion – Ihr Film entsteht maßgeblich durch die Schnittfolge und die Art Komposition. So kann aus einem zugrundeliegenden Pool an Aufnahmen im Schnitt sowohl ein schnell getakteter, als auch ein langsam getakteter Film entstehen – gleiches gilt für die Stimmung und Emotionen des Films, all diese Komponenten entstehen während der Postproduktion.

Maßgebliche Aspekte die während des Filmschnittes Berücksichtigung finden

  • Pacing
  • Timing
  • Montagerhytmus
  • Schlüssige Handlungsabläufe

Das Pacing
Das Pacing Ihres Films ergibt sich aus den Bewegungsimpulsen die durch die Bildfolge geschaffen werden, wie auch aus den akustischen Impulsen, die durch die Soundkulisse geschaffen werden. Letztlich wird mit dem Pacing eine rhytmische Struktur innerhalb des Filmes geschaffen, die maßgeblich den Charakter des Gesamtwerkes mitträgt.

Das Timing
Hierbei werden die Einstiege und Ausstiege aus den einzelnen gedrehten Einstellungen festgelegt. In Summe ergibt sich daraus die Andauer der montierten Einstellungen, wie auch die Gesamtlaufzeit und Taktung Ihres Films.

Der Montagerhytmus
Der Rhythmus der Montage bzw. des Filmschnittes ist das Zusammenspiel von Pacing und Timing. Hierin wird durch das Tempo im Wechsel der Einstellungen die Stimmung des Films geschaffen. Ebenso wie das Hinzufügen von Einstellungen beeinflusst auch das Wegnehmen von Einstellungen die Aussage Ihres Films. Durch Schwenks innerhalb der Einstellungen wird weiterhin das Tempo Ihres Films definiert.

Schlüssige Handlungsabläufe
Schlüssige Handlungsabläufe lassen Ihren Film nachvollziehbar werden, nur durch logisch schlüssige Handlungsabläufe kann der Betrachter den dargestellten Ereignissen in Ihrem Film folgen.

Mit schlüssigen Handlungsabläufen sichern Sie weiterhin die Aufmerksamkeit des Zuschauers, wie auch dessen Orienterung und sein Interesse an Ihrem Film.Um dies zu gewährleisten empfehlen sich Einstellungen die nicht kürzer als 3 Sekunden sind, um ein ruhiges und nachvollziehbares Szenenbild zu schaffen.

 

3. Spezialeffekte / Visual FX

Nicht mehr aus dem Erleben des Zuschaues wegzudenken sind die gemeinhin als Spezialeffekte bekannten Änderungen im Rahmen einer Filmproduktion. Diesbezüglich bedarf es einer Unterscheidung in Effekte die tatsächlich gefilmt wurden, während der Dreharbeiten – und den Änderungen, die im Nachgang, im Rahmen der Postproduktion, entstanden sind. All jene Effekte die während der Dreharbeiten tatsächlich gefilmt wurden bezeichnet man als Spezialeffekte, wohingegen die in der Postproduktion im Nachgang produzierten Effekte als Visual Effects bezeichnet werden.

Spezialeffekte
Spezialeffekte werden vor Ort, während der Filmproduktion, geschaffen. Das Feld der Spezialeffekte erstreckt sich dabei von dem künstlichen verändern von Oberflächen (z.B. durch Staub, Glanz, o.ä.) bis hin zu Rauch, Feuer und ausgewachsenen (künstlich arrangierten) Explosionen.

Visual Effects
Die Visual Effects Ihres Films entstehen in der Postproduktion am Schnittrechner und an der 3D Workstation. Dazu zählen Compositings wie auch 3D Animationen, die in den Film eingebaut werden. Zum Thema Compositing finden Sie in unserem Artikel Compositing: Kombination 3D und Realfilm weitere Informationen. In etwas kleinerem Maßstab sind auch animierte Grafiken und Texte dem Bereich der Visual Effects zuzuordnen. Die Königsklasse bilden komplexe Animationen, die in Kombination mit Realfilm eine neue Realität in Ihrem Film erschaffen, ohne dabei als unecht wahrgenommen zu werden.

 

4. Tonbearbeitung im Rahmen der Postproduktion

Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.
Friedrich Nietzsche

Einer Ihrer maßgeblichen Sinne ist das Gehör, demzufolge ist auch die auditive Seite eines Films hochgradig relevant.
Zur Erzielung bestmöglicher Ergebnisse werden die unten stehenden Prozesse durchlaufen:

  • Bearbeitung von O-Tönen und Hintergrundgeräuschen (der sog. Atmo Sound)
  • Synchronaufnahmen
  • Recording und Mastering von Geräuschen
  • Sounddesign: Generieren von synthetischen Geräuschen, Erzeugen von Atmos und Soundeffekten im Allgemeinen
  • Komposition, Aufnahme, Bearbeitung und das Hinzufügen von Filmmusik
  • Tonmischung & Mastering

Weiterführende Informationen, insbesondere zum individuellen Sound Engineering, erhalten Sie in unserem Artikel Individuelles Sound Engineering für Ihre Filmproduktion.

 

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