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Was lange nur Science Fiction war, ist heute Realität: Mit der Virtual-Reality-Technologie können wir unmittelbar Dinge erleben und Orte besuchen, die uns im Alltag verschlossen bleiben. Wir können uns frei durch virtuelle Welten bewegen und mit ihnen interagieren. Moderne VR-Technologie erlaubt es uns, vollkommen zu vergessen, dass das, was wir unter dem Headset erleben, nicht real ist.

Augmented Reality ermöglicht es uns, unsere Realität ganz neu wahrzunehmen: Durch die Anreicherung der echten Welt mit virtuellen Objekten werden Informationen so schnell und intuitiv abrufbar wie nie zuvor. Wo es bis vor wenigen Jahren noch nötig war, komplexe 3D-Prototypen zu erstellen, genügt heute oft schon ein Blick unter die AR-Brille.

Virtual-Reality- und Augmented-Reality-Anwendungen eröffnen ungeahnte Möglichkeiten zum Erleben Ihrer Inhalte – sei es im werblichen Kontext, für Schulungs- und Bildungsangebote, wie letztlich auch sämtliche klassischen Industrie- und Dienstleistungsbereiche.

Die maßgeblichen Mehrwerte von Virtual-Reality-Experiences im Business-Kontext lassen sich in zwei Kategorien unterteilen: Diese beiden Kategorien sind Virtualisierung von Ressourcen und Aktivierung durch Engagement.

Virtualisierung von Ressourcen – Maximale Effizienzsteigerung

Virtual Reality erlaubt die Virtualisierung von ressourcen- und zeitintensiven Prozessen. Wie in der Begrifflichkeit „Virtual Reality“ bereits enthalten beschreibt dies eine virtuelle Form der realen Welt.

Diese virtuelle Form der realen Welt wird durch digitale Artefakte generiert. Diese können z.B. 360°-Filme, auf Computergrafik (CGI) basierende in Echzeit gerenderte Inhalte und Mischformen beider vorgenannten Darstellungsweisen sein.

Grundsätzlich in Frage kommt die Virtualisierung sämtlicher im Unternehmen stattfindenden Prozesse, die in virtuellen Welten abgebildet werden können und dadurch den wiederholten Einsatz von personellen Ressourcen verringern.

Dazu zählen primär Anwendungsszenarien, bei denen die Nutzer statt dem realen Erlebnis vor Ort in einem virtuellen Szenario in das jeweilige Geschehen eingebunden werden.

Dies reicht von Ausbildungs- und Schulungsszenarien bis hin zu Produkt und Supportschulungen, die statt in der realen Welt in einer gamifizierten Virtual Reality erlebt werden.

Für weiterführende Informationen empfehlen wir unsere Artikelserie

Schöne neue (Arbeits-)Welt? Wie Virtual- und Augmented-Reality den Arbeitsmarkt verändern

Aktivierung durch Engagement – Kunden begeistern mit Virtual Reality

Virtual Reality bietet insbesondere im Bereich Marketing immenses Potential – immersive Kundenaktivierung durch nachhaltig beeindruckende Markenerlebnisse, gesteigerte Mehrfach-Nutzungsraten und exponentielle Zuwächse im Bereich Empfehlungsmarketing / Net Promoter Score.

Diese Kernelemente machen Virtual-Reality-Experiences im kommerziellen Bereich zu einer nicht zu unterschätzenden Komponente im Marketing Mix.

Wie kommt es dazu? Primär dienlich ist der Faktor der Immersion – also der Detailgrad der Wiedergabetreue, der es ermöglicht, vollständig in einer Anwendung abzutauchen und die virtuelle Welt nahezu nicht mehr von der Realität unterscheiden zu können.

Das als Agency bezeichnete Phänomen der Handlungsfähigkeit analog realer Welten ist ein zentraler Bestandteil immersiver Technologien. Im Zusammenspiel mit Sensoren, die die eigene Kopf- und Handbewegung in die virtuelle Welt übertragen, sowie einem packenden Konzept, kann damit ein Präsenzgefühl erzeugt werden: Das Gefühl, wider besseren Wissens, an einem anderen als dem tatsächlichen Ort in der Realität zu sein – zum Beispiel in der Produktionshalle Ihres Unternehmens.

Wie sieht die Umsetzung dieser Schlüsselkomponenten für erfolgreiche Virtual-Reality-Anwendungen in der Praxis aus?

Immersion: Dieser Zustand wird erreicht durch eine sich „echt“ anfühlenden VR-Experience. Als echt wahrgenommen wird eine VR-Experience wenn keine merklichen Fehler zu spüren sind. Dies kann man sich vorstellen wie der Gütegrad eines Diamanten – von lupenrein bis milchig, je reiner der Diamant um so mehr wird er wie ein echter Diamant wahrgenommen. Tauchen erstmals Schlieren oder milchige Elemente auf, so beginnt der Zweifel an der Echtheit – die Reinheit ist deutlich beeinflusst. Je mehr Ihr VR-Content sich also anfühlt wie die reale Welt, um so höher dessen Immersionsgrad.

Präsenz: Präsenz geht Hand in Hand mit dem Gefühl der Immersion – nämlich wider besseren Wissens zu glauben, in diesem Moment in der virtuellen Welt statt in der realen Welt zu sein. Das Gefühl der Präsenz wird dahingehend geschaffen, dass Ihre virtuelle Welt sich auch verhält wie eine reale Welt. D.h. die Umgebung reagiert und interagiert mit dem Zuschauer. Dieses Interaktion muss nicht zwangsweise den physikalischen Gesetzen auf unserer Erde folgen – z. B. wenn der Nutzer aus der Vogelperspektive die virtuelle Welt erkundet oder sich in der virtuellen Welt von einem Ort zu dem nächsten beamen kann, jedoch sollte eine für den Nutzer ersichtliche Ursache-Wirkungslogik implementiert sein.

Agency: Agency ist die Handlungsfähigkeit in virtuellen Welten. Diese lässt sich am besten im Vergleich zu einem 360-Grad-Video darstellen. Bei einem 360-Grad-Video ist der Pfad des Nutzers in der Regel vorgegeben. Auf diesem vorgegebenen Pfad kann der Nutzer sich in alle Richtungen umschauen, der Pfad ist jedoch für alle Erlebenden gleich, mit Ausnahme der Blickrichtung die individuell bestimmt werden kann. Überschreitet man nun das Reich der 360-Grad-Videos, hin zu nativer Virtual Reality, so kann der Nutzer auch den Pfad des Erlebens, also die Storyline, beeinflussen. Der Nutzer kann sich jederzeit frei entscheiden was er tun und lassen möchte – im Rahmen der angelegten Inhalte. Damit erlebt jeder Nutzer eine ihm eigene Experience und auch mehrmaliges Erleben der VR-Experience mit jeweils unterschiedlichen Inhalten wird ermöglicht.

Der Grad der Freiheit

VR-Anwendungen lassen sich grob in zwei Kategorien einordnen: Anwendungen mit drei und mit sechs Freiheitsgraden (oft abgekürzt mit 3DoF und 6DoF. Die Abkürzung kommt aus dem Englischen und steht für „Degrees of Freedom“).

Anwendungen mit drei Freiheitsgraden erlauben es Nutzern, sich frei im Raum umzusehen. Das VR-Headset sowie unter Umständen der VR-Controller ermittelt die eigene Rotation auf den drei Raumachsen, aber nicht die Position im Raum.

3DoF-Anwendungen bestechen durch die hohe Zahl an Wiedergabemöglichkeiten. 3DoF-Apps können auf mobilen VR-Brillen, aber auch auf dem Smartphone, auf dem Desktop und sogar im Web-Browser wiedergegeben werden. Selbst Facebook, YouTube und Vimeo unterstützen die Wiedergabe von linearen 360°-Videos.

Anwendungen mit sechs Freiheitsgeraden ermitteln zusätzlich auch Vor- und Zurückbewegungen, Seitwärtsbewegungen sowie Auf- und Abbewegungen. Benutzer können sich also ganz frei in der virtuellen Welt bewegen. Selbst in Situationen, in denen kaum Bewegungsfreiheit besteht, haben 6DoF-Anwendungen Vorteile: Selbst kleine Bewegungen des Kopfes helfen uns im Alltag durch den Parallaxe-Effekt in Kombination mit der Stereoskopie (der leicht verschobenen Ansicht auf dem linken und dem rechten Auge), Abstände und Größen von Objekten richtig einzuschätzen. Die Illusion, sich in einer virtuellen Welt aufzuhalten, wird mit einer 6DoF-Anwendung perfekt.

Inhalte einer 6DoF-App werden in Echtzeit berechnet. Somit eignen sich vor Allem computergenerierte Inhalte für derartige Anwendungen. Zur Wiedergabe wurde bis vor Kurzem eine mit Workstation betriebene VR-Brille benötigt (zu den bekanntesten Vertretern zählen die Oculus Rift, die HTC Vive, die Valve Index und die Windows MR-Headsets). Mit der Oculus Quest steht nun aber auch eine kabellose und mobile Wiedergabemöglichkeit für 6DoF-Anwendungen zur Verfügung.

Der Übergang von Storytelling hin zu Storyliving

War in bisherigen Marketingformaten das Paradigma des Storytelling vorherrschend – also eine Geschichte die dem Zuschauer erzählt wurde, so wandelt sich mit Virtual Reality ebenjenes Paradigma hin zu Storyliving.

Storyliving bezeichnet dabei das individuelle Erleben eines jeden Nutzers im Rahmen von Virtual-Reality-Experiences.

Um ein Storyliving zu ermöglichen und zu fördern, bedarf es einer durchdachten Erzähl- bzw. Erlebnisstruktur der Virtual-Reality-Experience. Nur mit einer explizit auf den Paradigmenwechsel von Storytelling zu Storyliving ausgelegten Erlebnisstruktur werden die sich neu ergebenden narrativen Möglichkeiten ausgeschöpft und das wahre Potential Ihrer Virtual-Reality-Experience kann gehoben werden.

Genau an diesem Punkt knüpft unsere hauseigene Hyperresponsive-Virtual-Reality-Plattform an, mit der wir Anwendungen und Geschichten kreieren können, die sich ganz auf das Verhalten des Nutzers anpassen – und das völlig ohne künstliche User-Interface-Elemente oder störende Eingabegeräte.

Das Team von Aspekteins steht Ihnen bei der Produktion Ihrer eigenen Anwendung in jedem Schritt beiseite: Von der ersten Konzeption über die Erstellung sämtlicher benötigten Inhalte und der Programmierung bis hin zur Bereitstellung können Sie auf unsere langjährige Erfahrung im Bereich VR und AR vertrauen. Gerne gestalten wir mit Ihnen Ihre ganz individuelle Anwendung.

Nehmen Sie gerne und jederzeit Kontakt auf für Ihre Projektanfrage. Unsere Experten in Berlin und Saarbrücken freuen sich von Ihnen zu hören.