Aspekteins

Virtual Reality und Augmented Reality sind die Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Nach Digitalisierung folgt Virtualisierung und Augmentierung von Prozessen, Markenerleben und Kommunikation.

Ganz egal, ob Sie eine Anwendung für Schulungszwecke, als Unterstützung Ihrer Forschung oder als Marketinginstrument benötigen: Die VR- und AR-Experten von Aspekteins erarbeiten und entwickeln zusammen mit Ihnen die perfekt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Anwendung.

Anwendungen mit drei Freiheitsgraden

Anwendungen mit drei Freiheitsgraden (3DoF) erlauben Ihnen den vollen Rundumblick und unterstützen eine Vielzahl von Geräten – von autarken und kabelgebundenen VR-Brillen bis hin zu Smartphones. Die hohe Verbreitungsrate der unterstützten Systeme sorgt für eine niedrige Hemmschwelle der Nutzer, sich in die virtuelle Welt zu begeben.

3DoF-Anwendungen eignen sich besonders, wenn Realfilmaufnahmen – wie 360°-Filme und -Fotos – die Basis der Applikation bilden, da diese drei Freiheitsgrade unterstützen.

Grundsätzlich lässt sich in 360°-Umgebungen jedwede Form von digitalen Informationen in Ihrer Virtual-Reality-App einbinden. Somit insbesondere auch bestehende Inhalte in Form von:

  1. Fixed Frame Videos (fixed frame = nicht 360-Grad-Video, also „normale“ Videos, die bereits existieren oder zu diesem Anlass erstellt werden)
  2. Grafiken in Form von Bildern und Animationen
  3. 3D-Elemente und Renderings Ihrer Produkte (diese können für weitere Interaktionen auch in Echtzeit berechnet werden)
  4. Ton und Musik
  5. 360-Grad-Filme
  6. Echtzeit-Informationen aus Datenbanken, die in die App eingespielt werden

Die Inhalte, die in Ihrer App wiedergegeben werden sollen, können auf mehrfache Art und Weise dargestellt werden.

Das gängigste Mittel um auf Inhalte hinzuweisen, die aktiviert werden können, sind sogenannte Hotspots. Diese Hotspots können entweder durch ein Symbol – z.B. einen Pin, einen Button, ein Schild, etc. – verkörpert werden, sodass der Nutzer darauf aufmerksam wird.Eine weitere Form von Hotspots sind Bilder, die aktiviert werden können. Dahinter kann sich dann ein Film, eine Diashow, wie auch jegliche andere Form von Inhalt befinden.

Die Aktivierung der Hotspots erfolgt durch ein Klicken – oder deutlich eleganter und der Natur vor VR-Anwendungen deutlich gerechter werdend: Durch Aktivierung per Blicksteuerung. Die Aktivierung per Blicksteuerung funktioniert dabei folgendermaßen:

Der Nutzer schaut auf einen zuvor als Hotspot definierten Punkt. Daraufhin bildet sich ein kreisförmiger Marker auf dem Objekt seiner Wahl und es wird, solange der Nutzer weiter auf den Hotspot schaut, ein Countdown in dem kreisförmigen Marker angezeigt. Schaut der Nutzer weiterhin auf den Hotspot und lässt den Countdown verstreichen, so wird der Hotspot aktiviert. Schaut der Nutzer zuvor wieder weg, endet der Countdown und der Hotspot wird nicht aktiviert.

Die gleiche Anwendungslogik kommt zum Tragen wenn die Inhalte nicht auf VR-Headsets abgespielt werden: Dann erscheint das Bild im Vollbild auf dem Smartphonebildschirm und die Aktivierung der Hotspots erfolgt nach der gleichen Logik über die Steuerung der Blickrichtung, wie auch über klassisches Antippen auf dem Screen. Das Beenden der aktivierten Inhalte erfolgt intuitiv und automatisch, sobald der Zuschauer sich in eine andere Richtung bewegt. Bei 360-Grad-Inhalten ist ein Ausstiegspunkt in Form eines Zurück-Buttons angelegt: Sobald der Button aktiviert wird, endet die 360-Grad-Sequenz.

3DoF-Anwendungen mit der Aspekteins-Whitelabel-App

Aspekteins hat eine 3DoF-VR-App als ein auf Ihre Bedürfnisse hin anpassbares Whitelabel entwickelt. Ausgehend von einer bereits erstellten Softwareinfrastruktur befüllen und customizen wir die Anwendung mit Ihren Inhalten. Maßgeblicher Vorteil für Sie: Durch die bereits entwickelte Infrastruktur können Entwicklungskosten gespart werden und es fallen lediglich Aufwände an für das Anpassen der Basis-App auf Ihre individuellen Anforderungen hin, wie auch ggf. für das Erstellen von 360-Grad-Inhalten.

Unsere VR-Plattform bietet Ihnen unter anderem die folgenden Funktionalitäten:

  • Möglichkeit zum Einbinden traditioneller Inhalte (klassische Videos oder Bilder auf virtueller Leinwand, Texttafeln, Audios, …) und zur Navigation zwischen verschiedenen virtuellen Räumen
  • 3D-Sound durch Object-based Audio
  • Speicheroptimierung durch Aufspalten der 360°-Videos in redundante und nicht-redundante Bildinhalte
  • Echzeit-Preview ermöglicht effiziente Gestaltung von Apps und kurze Feedbackloops
  • Präsentations-Modus: Master-System kann gleichzeitig mehrere VR-Headsets ansteuern und Marker setzen
  • Umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten des Nutzerverhaltens
  • Unterstützt hyperresponsive Anwendungen: Dynamische Reaktion auf das Nutzerverhalten dank HRVR-Triggern und Einbindung von Entscheidungsbäumen
  • Sämtliche Apps werden bei einem Update automatisch aktualisiert
  • Individuelles Branding
  • Unterstützt alle gängigen VR-Headsets sowie die Wiedergabe auf Smartphones

Selbstverständlich erweitern wir auf Wunsch diese Grundfunktionen für Ihre Anwendung durch zusätzliche Funktionalitäten – sprechen Sie uns hierzu gerne an.

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WebVR

Durch WebVR – einer von zahlreichen Webbrowsern unterstützen Schnittstelle – können 3DoF-Anwendungen auch auf Webseiten eingebunden werden. Benutzer können sich am Desktop per Maussteuerung, am Smartphone per Touch-Steuerung und im VR-Modus per Bewegung im Raum umsehen.
Ganz wie in eigenständigen 3DoF-Anwendungen können Hotspots durch Blicksteuerung, Berührung oder Mausklick ausgelöst werden. So können Nutzer durch verschiedene Foto- und Videopanoramen navigieren und zusätzliche Inhalte ansteuern.

Im Gegensatz zu eigenständigen 3DoF-Anwendungen müssen WebVR-Anwendungen nicht installiert werden – bieten dafür allerdings auch nur einen eingeschränkteren Funktionsumfang.

Um eine hohe Streaming-Qualität ohne Unterbrechungen zu gewährleisten, muss für eine WebVR-Anwendung zudem die Qualität und Auflösung von längeren Videoclips minimiert werden.

Anwendungen mit sechs Freiheitsgraden

Anwendungen mit sechs Freiheitsgraden (6DoF) bieten Ihnen vollkommene Freiheit: Neben der Drehung der VR-Brille wird auch deren Position im Raum durch das sogenannte Positional Tracking erfasst. Somit können Sie sich ganz frei im Raum bewegen – die Illusion, sich in der virtuellen Welt zu befinden, ist damit nahezu perfekt.

Anwendungen mit sechs Freiheitsgraden eignen sich besonders für Inhalte, die auf 3D-Daten basieren, da die virtuelle Welt in Echtzeit berechnet wird. Dabei kann es sich um gezielt für die Anwendung modellierte Inhalte handeln, aber auch beispielsweise um aufbereitete CAD-Daten oder um durch Photogrammetrie digitalisierte Objekte.

Dank der VR-Controller werden auch komplexere Interaktionen möglich. Die Position der Controller wird ebenfalls im Raum erkannt – je nach System wird teilweise sogar die Position der Finger ermittelt. Somit können Sie nach virtuellen Objekten greifen und virtuelle Schaltflächen mit intuitiven und natürlichen Handbewegungen bedienen. Für einfache Interaktionen kann selbstverständlich auch weiterhin auf eine Blicksteuerung zurückgegriffen werden.

Aufgrund der Echtzeitberechnung sind 6DoF-Anwendungen meist deutlich rechenintensiver als Anwendungen mit nur drei Freiheitsgraden. Die meisten Systeme mit sechs Freiheitsgraden sind deswegen durch ein Kabel mit einer Workstation verbunden, die die nötige Rechenleistung liefert. Eine Ausnahme bilden das Oculus Quest-Headset sowie die Vive Focus, die beide einen eigenen mobilen Prozessor verbaut haben und es ermöglichen, entsprechend optimierte 6DoF-Anwendungen auch kabellos zu präsentieren.

Augmented Reality

Die Augmented-Reality-Technologie (AR) mit einer dreidimensionalen Darstellung ist der Schlüssel, um unsere Realität ganz neu wahrzunehmen. Die reale Umgebung kann so mit Bildern, Objekten und Videos bereichert und ergänzt werden – gedruckte Texte, Poster oder Werbematerialien können anschaulich und unterhaltsam mit Zusatzinformationen versehen werden.

Die mobilen Augmented-Reality-Anwendungen von Aspekteins ermöglichen es, durch einen speziellen Bildverarbeitungsalgorithmus digitale 3D-Modelle auf mobilen Endgeräten mit der realen Umgebung zu verschmelzen. So werden High-Tech-Visualisierungen einfach und kostengünstig nutzbar gemacht und visuelle Grenzen über mobile Endgeräte hinaus ausgedehnt.

Prinzipiell können beliebige 3D-Modelle in die dazugehörige App geladen werden. In der anschließenden Konvertierung wird zum Beispiel ein QR-Code erstellt, der daraufhin als dreidimensionaler Anker zwischen realer Umgebung und digitalem 3D-Modell funktioniert.

Mit der AR-App können auf dem Smartphone oder Tablet die vorbereiteten QR-Codes gescannt werden. Das Objekt erscheint dann auf dem Display als komplett in die Umgebung integriertes 3D-Modell. Daraufhin kann mit dem virtuellen Element interagiert werden: Es ist möglich, das Objekt von allen Seiten je nach Wunsch zu betrachten sowie abstrakte Prozesse zu visualisieren, wodurch die tägliche Arbeit vereinfacht und unterstützt wird – Virtuelle Bauprojekte, Figuren oder komplexe Maschinen sind mithilfe der Aspekteins-App jederzeit greif- und verständlich darstellbar.

Welche Funktionalität soll Ihre Anwendung bieten?

 3DoF-Anwendung als eigenständige ApplikationWebbasierte 3DoF-Anwendung6DoF-AnwendungAR-Anwendung
Plattformen☑ Kabelgebundene VR-Brille (z.B. Oculus Rift, HTC Vive, Valve Index)
☑ Autarke VR-Brille (z.B. Oculus Go, Oculus Quest)
☑ Smartphonebasierte VR-Brille (z.B. Samsung Gear VR, Google Cardboard)
☑ Smartphone und Tablet
☑ Desktop (Browser)
☑ Smartphone und Tablet (Browser)
☑ Google Cardboard (über Smartphone-Browser)
☑ Kabelgebundene VR-Brille (z.B. Oculus Rift, HTC Vive, Valve Index)
☑ Oculus Quest und HTC Vive Focus
☑ Smartphone und Tablet
☑ AR-Brille (z.B. Microsoft Hololens)
Darstellbare Inhalte☑ 360-Grad-Videos und -Fotos
☑ 3D-Elemente (in Echtzeit berechnet oder als 3D-Rendering)
☑ klassische Inhalte (Fixed-Frame-Videos und -Fotos, Grafiken)
☑ Sounds und Musik
☑ Textinhalte (statisch oder dynamisch)
☑ Hyperresponsive Logikverknüpfungen
☑ 360-Grad-Videos und -Fotos (geringere Datenraten)
☑ 3D-Renderings
☑ klassische Inhalte (Fixed-Frame-Videos und -Fotos, Grafiken)
☑ Sounds und Musik
☑ Textinhalte (statisch oder dynamisch)
☑ 360-Grad-Videos und -Fotos (nur mit drei Freiheitsgraden)
☑ 3D-Elemente (in Echtzeit berechnet)
☑ klassische Inhalte (Fixed-Frame-Videos und -Fotos, Grafiken)
☑ Sounds und Musik
☑ Textinhalte (statisch oder dynamisch)
☑ Hyperresponsive Logikverknüpfungen

☑ 3D-Elemente (in Echtzeit berechnet)
☑ klassische Inhalte (Fixed-Frame-Videos und -Fotos, Grafiken)
☑ Sounds und Musik
☑ Textinhalte (statisch oder dynamisch)
Bewegungsmöglichkeit☑ Freies Umsehen
☑ Fortbewegung durch Teleportationspunkte
☑ Freies Umsehen
☑ Fortbewegung durch Teleportationspunkte
☑ Freie Bewegungsmöglichkeit
☑ Teleportation zusätzlich möglich, um größere Strecken zu überwinden
☑ Freie Bewegungsmöglichkeit
(Objekte werden an die reale Welt verknüpft)
Interaktionsmöglichkeit☑ Blicksteuerung
☑ Touchsteuerung (Smartphone)
☑ Point-and-Click-Steuerung mit VR-Controllern
☑ Blicksteuerung
☑ Touchsteuerung (Smartphone)
☑ Maussteuerung (Desktop)
☑ Blicksteuerung
☑ Point-and-Click-Steuerung mit VR-Controllern
☑ Übertragung der Handbewegung in die virtuelle Welt mit VR-Controllern (z.B. für die Erfassung von Greif-, Drück- und Wurfbewegungen)
☑ Tochsteuerung
☑ Gestensteuerung (Microsoft Hololens)

Für jegliche Art der Darstellung Ihrer Inhalte haben wir ein bewährtes Framework entwickelt, dass auf Ihre Anforderungen hin angepasst werden kann. Alternativ zu dem Customizing-Ansatz besteht auch die Möglichkeit, eine von Grund auf neue Software für Ihr Projekt zu entwicklen. Sprechen Sie uns an!