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Get in Touch: 3 Consumer-VR-Headsets für Einsteiger und VR-Erfahrene

Get in Touch: 3 Consumer-VR-Headsets für Einsteiger und VR-Erfahrene

Bildrechte Titelbild: © hiv360 - Adobe Stock

Bildquelle: pressfire.no

Auf dem Konsumenten-Markt gibt es eine ganze Reihe technisch hochwertiger VR-Headsets (Lesen Sie hier auch unseren Beitrag „Qual der Vielfalt: Welches VR-Headset passt zu meinem Projekt?“), die preisliche Reichweite bewegt sich zwischen 450 € und 1000 €. Doch welches System eignet sich insbesondere für VR-Einsteiger?

Wir stellen drei VR-Brillen vor: Volle Immersion voraus!

PC-basiertes VR-Headset: Oculus Rift S

Oculus Rift S VR-Headset & Touch-Controller. Bildquelle: expertreviews.co.uk

Facebooks VR-Abteilung hat mehrere hochwertige HMDs (Head-Mounted Displays/ VR-Headsets) im Portfolio. Die Oculus Rift S wird das letzte Projekt kabelgebundene Headset aus dem Hause Facebook/Oculus VR sein.

Noch allerdings hat das Headset eine Daseinsberechtigung, denn: Oculus Rift S ist, gerade im Vergleich zu anderen kabelgebundenen Systemen, ein optimales VR-Headset für Einsteiger. Dieser Umstand zeigt sich im Wesentlichen anhand des unkomplizierten Setups und der intuitiven Handhabung. Dies ist auch Oculus Insight zu verdanken, denn auf externe Trackingstationen wird verzichtet – alle nötigen Sensoren sind in der VR-Brille selbst verbaut. Ein praktisches Feature ist auch der Passthrough-Modus, mit dem zwischen realer Umgebung und in-VR gewechselt werden kann, ohne das Headset abnehmen zu müssen. Passthrough+ wird auch aktiviert, wenn Nutzer sich außerhalb des Spielbereichs befinden.

Für rund 450 Euro bekommen Nutzer eine umfassende PC-gestützte VR-Erfahrung und können sich hierbei entspannt auf gute Bildqualität und hohen Spiele-/Anwendungskomfort verlassen. Ein kleines Manko bleiben Audiolösung und (die gegenüber manueller Einstellung etwas ungenaue) Software-IPD. Das neue 20.0-Update optimiert die Rendering-Stabilität zusätzlich.

DisplayauflösungSingle-LCD-Panel/ RGB-Subpixel-Matrix, 2560x 1440 (1289 x 1440 je Auge)
Bildwiederholrate80 Hz, ASW
Field-of-Viewdiagonal 100-110°, IPD-Software
RaumtrackingInside-Out-Tracking mit 5 Kameras/,
6DoF, 2 Touch Controller (2 x AA- Batterien)
Videofeed des Raumes über Passthrough+
Audio3D-Raumklang, 3,5 mm-Anschluss, Mikrofon
Anschluss5m-DisplayPort/USB 3.0
Gewicht560 Gramm
KompatibilitätOculus Store, Oculus Home Desktop-App, SteamVR
Prozessor/GPU/BetriebssystemIntel Core i5-4590; Nvidia GeForce GTX 970/1060, AMD Radeon RX 480 oder besser; Windows 10, Arbeitsspeicher: 8 GB RAM

Allerdings hat Facebook zur Zeit eine Menge Probleme mit den Datenschutzbehörden, weshalb die Auslieferungen hierzulande erstmal auf Eis liegen. Grundlegend stellt Oculus sowohl die Produktion der nativen Oculus Rift als auch der preisgünstigen All-in-One-Standalone-Brille Oculus Go komplett ein. Restbestände sind aber immer noch bei einigen Händlern zu finden.

Kabellose VR-Erlebnisse: Oculus Quest 2

Oculus Quest in Anwendungsszenarien. Über das VR-Headset & Controller lassen sich virtuelle Welten manipulieren und für die Ausbildungspraxis lernen. Bildquelle:bloginsidevr.com

Wer sich ohne Verkabelung in die Weiten der virtuellen Welt begeben möchte, der kann mit Oculus Quest einen guten Weg beschreiten.

Diese VR-Brille arbeitet mit der Qualcomm SnapdragonTM XR2-Plattform und besticht neben einem dicken Plus an Leistungskapazität auch durch verbesserte Bildauflösung und weniger Gewicht als ihr direkter Vorgänger. Die Brille kann Standalone ohne zusätzlichen Anschluss an einen Computer betrieben werden. Besonders hervorzuheben ist aber auch die Oculus-Link-Funktion. Diese Funktion ermöglicht es, die Oculus Quest auch als kabelgebundenes Headset zu betreiben. Damit kann der angeschlossene Computer die Rechenleistung übernehmen. Aus der Oculus Quest wird somit ein Headset, das auch aufwendigere Applikationen ohne Probleme darstellen kann. Durch diese Funktion unterstützt die Oculus Quest nicht nur den eigenen Softwarekatalog, sondern auch alle von Oculus-Rift-Systemen unterstützten Anwendungen. Mit einer stabilen Netzwerkverbindung kann das Headset dank eines kürzlich veröffentlichten Updates sogar kabellos mit einem Computer verbunden werden. Diese Funktion nennt Oculus „Air Link„.

Oculus Quest garantiert immersive VR-Erfahrungen bei flüssiger Bildwiedergabe und ermöglicht optionales 6DoF-Handtracking. Lesen Sie hier unseren ausführlichen Artikel zu Oculus Quest 2.

Display/OptikPenTile OLED 2x 1600 x 1440 Pixel, Fresnel-Linsen
Bildwiederholrate72 Hz
FoV95-100°, IPD manuell justierbar
RaumtrackingOculus Insight 6 DoF mit 4 Weitwinkel-Sensoren, 6Dof-Handtracking oder Touch-Contoller (2x AA)
Passthrough+
Trackingbereich bis 58 qm²
Audiointegrierter 3D-Raumklang, 3,5 mm-Anschluss, Mikrofon
Anschlussoptionale Oculus Link-Verkabelung via USB 3.0
Kompatibilitätvia Link-Kabel extensive Nutzung des Steam Store, WLAN mgl.
Gewicht/Akku570 Gramm, 2-3 Stunden Laufzeit
Prozessor/AnforderungenQualcomm Snapdragon 835/Adreno 540 (710 Mhz), 4GB

Oculus Link/Oculus PC App: empfohlen Intel i5-4590/AMD Ryzen 5 1500X oder >, nicht alle GPUs werden unterstützt
Ersteinrichtung: Android 4.4 oder > oder iOS 10 >

Hoch-präzises Tracking und Komfort: Valve Index

Valve Index Controller. Bildquelle: polygon.com

Zugegebenermaßen ist Valve Index mit rund 1000 Euro preislich alles andere als ein Schnäppchen. Mit diesem High-End-VR-Headset lassen sich VR-Apps auf höchstem Niveau erfahren.

Die VR-Brille löst etwas besser auf als Oculus Rift S, bietet umfassenderes Tracking, ein wesentlich größeres FOV und stärkeres Audio. Gerade für Brillenträger bietet Valve Index mehr Raum als andere VR-Headsets. Ergonomisch punktet auch die Kopfhalterung durch langen Tragekomfort.

Alleinstellungsmerkmal sind die Index-Kontroller mit Fingertracking. Außerdem gibt es hier eine mechanische Vorrichtung, durch die VR-Anwender z.B. die Hände komplett öffnen können, ohne die Controller zu verlieren. Virtuelles Händeschütteln bekommt hier gleich eine andere Dimension: Sensoren messen die Druckintensität und geben ein entsprechendes Feedback.

Valve Index. Bildquelle: valvesoftware.com

Mit hoher Auflösung und Aktualisierungsrate/Hz ergeben sich für grafisch anspruchsvolle VR-Anwendungen besondere Erfordernisse.

Wer bereits Lighthouse-Stationen besitzt, kann das Valve Index VR-Headset & Index Controller für 800 Euro erwerben.

Displayauflösung/OptikDuale LCDs, Subpixel-Matrix, 1440 x 1600
Bildwiederholrate90 (abwärtskompatibel)/120/144 Hz
FoVmaximal 130 Grad, 58-72mm manuelle IPD/großer Sweet Spot
RaumtrackingSteamVR 1.0/2.0 mit mind. 2 Basisstationen, hochpräzises Lasertracking, Fingertracking, Valve Index Controller (können durch einen speziellen Bügel an die Hand gezurrt werden), Aufladung der Controller über USB-C
Room View 3D

Spielbereich mit 2 (4) Basisstationen 5 x 5 Meter (10 x 10 Meter)
mKopfhalterungAntimikrobielle Gewebe, austauschbare Gesichtspolster, individuelle Anpassung an Ohrenposition, Kopfform und Gesichtswinkel
AudioIntegrierte Ultra-Nahfeld-Lautsprecher/Off-Ear-Kopfhörer, 6 Ohm Impedanz, 40 HZ- 24 KHz Frequenzgang, 3,5 mm, Mikrofon
AnschlüsseUSB 2.0/3.0, DisplayPort 1.2, 5 Meter Verbindungskabel
USB 3.0 Erweiterungsslot
Gewicht800 Gramm
Prozessor/GPU/BetriebssystemDual-Core-Chipsatz
mit Intel Hyper-Threading, Quad Core+/ GeForce GTX 970/1070, AMD Radeon RX 480/ i7-6700K, Core i5-7500 Windows 10, 8GB RAM

Die Aspekteins GmbH hat sich auf hochprofessionelle Virtual-Reality- und 360-Grad-Produktionen spezialisiert – sowohl in passiver als auch in interaktiver Form. Wir stehen Ihnen mit unserer Expertise sehr gerne zur Seite und freuen uns, Sie bei Ihrer 360-Grad-/ VR-Produktion unterstützen zu dürfen.

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Bildrechte Titelbild: © hiv360 – Adobe Stock

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