Greenscreen-Filmproduktion: Wie funktioniert ein Greenscreen?

Die sogenannte „Greenscreen-Technik“ ist heute den meisten Menschen ein Begriff, da man diese aus zahlreichen Kinofilmen kennt. Wie das Verfahren genau funktioniert und welche besonderen Anforderungen Greenscreen-Aufnahmen an eine Filmproduktion stellen, können Sie in diesem Artikel lesen.

Für eine Greenscreen-Filmproduktion werden zuerst Filmaufnahmen vor einem grünen Hintergrund gemacht. In der Postproduktion wird dann das sogenannte Chroma Keying und Compositing, sprich das Entfernen der grünen Farbe und das Ersetzen des Hintergrundes, durchgeführt.

Filmaufnahmen mit Greenscreen

Der erste Schritt zu Ihrer Greenscreen-Filmproduktion sind – nach erfolgreicher Planung – Ihre Filmaufnahmen. Hier werden Filmaufnahmen vor einer grünen Hintergrundfläche, in der Regel einer grünen (Lein)Wand (englisch: screen „Leinwand“) aufgenommen.

Greenscreen-Filmproduktion: Wie funktioniert ein Greenscreen?

Um bei der Postproduktion keine Probleme zu bekommen, sollte bei den Filmaufnahmen Folgendes beachtet werden:

  • Greenscreen gleichmäßig ausleuchten
  • Personen gleichmäßig ausleuchten und vom Hintergrund abheben
  • Schatten – zum Beispiel durch die Person – auf dem Greenscreen vermeiden
  • Licht passend zum Filmmaterial, welches später hinzugefügt wird (realistische Lichtverhältnisse)
  • keine grüne Farbe im Vordergrund einsetzen (bei Bluescreen keine blaue Farbe)
  • keine reflektierenden Gegenstände im Bild (Brille etc.)

Tipp: je weiter die Person von dem Greenscreen entfernt ist, desto einfacher ist die Beleuchtung und desto weniger wird die grüne Farbe von der Person im Bild reflektiert.

Postproduktion: Chroma Keying und Compositing

Sind die Filmaufnahmen gemacht, wird anschließend in der Postproduktion zuerst das sogenannte Chroma Keying durchgeführt (englisch: chroma key „Farbstanzen“), eine farbbasierte Bildfreistellung. In einer Filmbearbeitungssoftware werden die grünen Teile des Bildes entfernt und die Person so freigestellt.

Der letzte Schritt ist das Compositing, wobei mehrere Bildelemente zu einem Gesamtbild zusammengesetzt werden, idealerweise so, dass der Betrachter das Bild nicht als zusammengesetztes Bild wahrnimmt. Hier haben Sie nun die Möglichkeit, als Hintergrund beliebige Bilder – reale Filmaufnahmen oder Animationen – mit der Greenscreen-Aufnahme zu kombinieren.

Greenscreen-Filmproduktion: Wie funktioniert ein Greenscreen?

Mehr zum Thema Compositing können Sie in unserem Artikel Compositing: Kombination 3D- und Realfilm lesen.

Vorteile einer Greenscreen-Filmproduktion

  • Beliebiger Hintergrund ohne großen Aufwand wie zum Beispiel Kulissenbau
  • Effiziente Produktionskosten (zum Beispiel Einsparen von Reisekosten)
  • Eindrucksvolle Bilder, die Ihre Kunden begeistern
  • Individueller, auf Ihr Unternehmen zugeschnittener Hintergrund möglich
  • Maximale Freiheit in der Postproduktion, wie z.B. nachträgliche Änderungen an Ihrem Film

Greenscreen-Filmproduktion: Wie funktioniert ein Greenscreen?

Möchten Sie ein eigenes Format für Ihre Firma produzieren, können Sie Greenscreen-Aufnahmen mit einem individuellen Hintergrund einfach kombinieren. Mehr zu diesem Thema können Sie hier lesen: Moderne Unternehmenskommunikation mit Firmen-TV Webvideo

Best Practice Beispiel

Greenscreen-Filmproduktion von Aspekteins:

Ihre Greenscreen-Filmproduktion bei Aspekteins

Die Aspekteins GmbH unterstützt Sie bei Konzept, Planung, Durchführung und Postproduktion Ihrer Greenscreen-Filmproduktion.
Bei den Greenscreen-Aufnahmen können Sie zwischen inhouse und externer Produktion wählen: für eine inhouse Produktion stellen wir Ihnen die erforderliche Technik zur Verfügung und bieten eine Schulung an. Die externe Produktion macht ein Kamerateam von Aspekteins – entweder in Ihrem Unternehmen oder im eigenen Aspekteins Greenscreen-Studio.
Anschließend kümmert sich Aspekteins um professionelles Keying und Compositing, um Ihnen Ergebnisse in bester Qualität liefern zu können.

Laden Sie diesen Beitrag bequem als PDF Datei herunter: Greenscreen-Filmproduktion: Wie funktioniert ein Greenscreen?

Zur Kontaktaufnahme für Ihren Imagefilm bitte hier klicken

Sonja Renner
Sonja Renner ist Medienwissenschaftlerin der Universität Trier und arbeitet aktuell am Abschluss ihrer Bachelorarbeit. Im Rahmen ihres Studiums eignete sich Frau Renner umfassende theoretische Kenntnisse der Filmproduktion an und bringt dieses Wissen in praktischen Projekten zum Einsatz. Gemeinsam mit der Aspekteins GmbH entwickelt Frau Renner aktuell eine ganzheitliche Wissensdatenbank für Filmproduktion, um die komplexen Herausforderungen und Möglichkeiten einer professionellen Filmproduktion einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Comments are closed.