Erfolgreiches Virales Marketing – wann funktioniert ein virales Video?

Wenn Ihr Film sich viral verbreitet ist das der Jackpot schlechthin. Alle Welt kennt Ihren Spot und verbindet Ihr Unternehmen mit dem Film. Sie erhalten darüber hinaus auch in Form von Berichterstattungen weitere Publicity für Ihren Film und Ihr Unternehmen. Über die Distribution Ihres Filmes – also wie Ihr Film zu Ihren Kunden kommt brauchen Sie sich mit einem erfolgreichen Viral Video keine Gedanken mehr zu machen.

Folgerichtig entscheiden sich immer mehr Unternehmen für einen Viralspot. Die Anforderung an uns als Filmproduzenten lautet in diesem Fall: Einmal Viralspot, mit weltweitem Erfolg bitte!

 Erfolgreiche Viral Videos sind wie die Liebe

Liebe ist wie ein Schmetterling: Will man sie einfangen, so entwischt sie einem immer wieder. Doch wenn Du geduldig abwartest, lässt sie sich vielleicht von selbst auf deiner Hand nieder.
Daniel Hawthorne

Sie haben richtig gelesen. Wir ziehen Parallelen von erfolgreichen Viral Videos zu glücklichen Liebesbeziehungen.

Beide Geschehnisse haben einen entscheidenden Aspekt gemein: Man kann weder den Erfolg eines Viral Videos erzwingen, noch kann man sich gezwungenermaßen Verlieben.

Sind Sie bei uns? Man kann den Erfolg eines Viralclips, ebenso wenig wie die Liebe, erzwingen.

Dennoch gibt es ganz konkrete Vorgehensweisen die in beiden Fällen zumindest die Wahrscheinlichkeit erhöhen. Im Falle amouröser Anstrengungen wäre dies ein gepflegtes Auftreten, eine charakterliche Bildung, etc. – quasi all das, was Sie tun können um die Wahrscheinlichkeit auf Gegenliebe zu stoßen, zu erhöhen.

Die fünf Grundregeln für einen erfolgreichen Viralclip

Hinblickend auf unseren Viralclip abstrahieren sich diese Vorbereitungen auf fünf erfolgsentscheidende Regeln, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

  1. Polarisieren Sie
  2. Seien Sie anzüglich. Sex sells! Immer noch.
  3. Emotionen – Lösen Sie starke Emotionen aus
  4. Gehen Sie auf Tuchfühlung – Interaktivität als Weg zum Herzen des Zuschauers
  5. Seien Sie unkonventionell. If you can´t beat them – confuse ´em!

Sämtliche der fünf Grundregeln fußen auf einer identischen, zugrunde liegenden Maxime. Dies ist das Bestreben aus dem medialen Einheitsbrei, dem medialen Rauschen hervorzustechen wie ein Komet am Nachthimmel. Wie eine Rakete am Nachthimmel. Ein, mit Verlaub gesagt, verdammter Feuerball!!!! Es darf guten Gewissens etwas mehr sein, wenn Sie Ihre Zuschauer aus der Reserve locken wollen. Wir zeigen Ihnen im Folgenden wie´s funktioniert:

Regel 1 – Polarisieren Sie

Trauen Sie sich zu polarisieren. Natürlich in angemessenem Umfang – schließlich wollen Sie ja nicht Ihre Kunden verprellen. Aber ein bisschen Anstupsen, dass geht schon. Um herauszufinden womit Sie in Ihrem Umfeld polarisieren können empfiehlt sich folgendes Gedankenexperiment: Denken Sie darüber nach, was in Ihrem Umfeld normal ist. Tun sie dann das Gegenteil davon.

Beispiel: Der Polo und der Terrorist – Volkswagen

Dieser Clip polarisiert. Er bleibt in Erinnerung. Millionen Menschen haben ihn gesehen und sich darüber ausgetauscht. Deutsche Wertarbeit übersteht den Terror – eine der Stimmen im Netz. Unter vielen anderen. Und alle unterhalten sich, sind im Dialog – unter dem Dach Ihrer Marke.

Regel 2 – Seien Sie anzüglich. Sex sells! Immer noch

Diese Variante der Viralität bedarf wenig Erläuterung. Das uralte Rezept, basierend auf genetischer Disposition, bringt auch im zweiten Millennium die Zuschauer auf Ihre Seite. Plump soll es natürlich nicht sein! Hier bedarf es etwas Taktgefühl um aus Anzüglichkeit Aufmerksamkeit zu generieren.

Beispiel: Der Nerd und das Modell – GoDaddy

Der Internet Anbieter GoDaddy setzte die mittlerweile berühmt-berüchtigten GoDaddy Girls erstmals 2005 während des Superbowl ein. Ein rasanter Anstieg der Marktanteile von GoDaddy gab der schlüpfrigen Strategie recht.

Regel 3 – Emotionen – Lösen Sie starke Emotionen aus

Nichts berührt uns stärker als Leidenschaft und Emotionen, die in Wallung bringen was uns im Innersten bewegt. Docken Sie an, an die essentiellen Emotionen Ihrer Zuschauer. Lassen Sie Ihre Zuschauer mitfühlen, holen Sie sie dort ab wo der Schmerzpunkt ist, wo emotionales Erleben erfahrbar wird.

Beispiel: VW Passat vs. Darth Vader – Volkswagen

Hier fühlen wir als Zuschauer mit, wenn der kleine Darth Vader erfolglos die dunkle Seite der Macht zu aktivieren versucht, bis er letztlich von seinem Vater (!!!) durch Klick auf den Autoschlüssel erlöst wird. Eines der am meisten gesehensten Commercials der Welt.

Regel 4 – Gehen Sie auf Tuchfühlung – Interaktivität als Weg zum Herzen des Zuschauers

Aktivieren Sie das Geltungsbedürfnis Ihrer Kunden! Geben Sie Ihnen die Zügel in die Hand und überlassen Sie ihnen die vermeintliche Kontrolle über Ihr Produkt oder Dienstleistung. Gepaart mit Neugier und natürlichem Spieltrieb kann sich der Zuschauer nicht verwehren in´s Handeln zu kommen und Zeit mit Ihrem interaktiven Gadget zu verbringen.

Beispiel: Philips – Der Mann mit den tausend (Gesichts-) Frisuren

Spielerisch lässt Philips hier den Zuschauer erkunden was wäre wenn – der Spieltrieb macht diese Kampagne zu einem verführerischen Viral, das man gerne mit seinen Freunden teilt – weil es kurzweilig und am Puls der Zeit ist, und vor allem weil es sich selbst nicht zu ernst nimmt und damit in einer Welt der forcierten Werbebotschaften herrlich sympathisch wie anachronistisch daherkommt.

Regel 5 – Seien Sie unkonventionell. If you can´t beat them – confuse ´em!

Nichts erfrischt die Sinne mehr als ein Ausflug in unbekannte Gefilde – erst recht wenn er als unerwarteter Bruch mit Erwartungen daherkommt und das gemeine Erleben durch Entfremdung erhöht und vor der Mattscheibe die risikolose Teilnahme an einer spannenderen Welt als der tatsächlichen Ermöglicht. Seien Sie der Möglich-Macher mit Ihrem Viralspot und Ihre Zuschauer werden Ihnen den geschenkten Ausflug in ungewohnte Erlebenswelten danken.

Beispiel: Supergeil – Edeka

In Deutschland der Klassiker schlechthin unter den Viralclips.

In dadaistischer Stoik supergeilt Herr Liechtenstein vor sich hin und knackt damit en passant die zweistellige Millionengrenze an Zuschauern. Dabei poliert er das bisweilen altbackene Image des Kunden Edeka auf popkulturellen Hochglanz und generiert eine in Zahlen kaum fassbare Aufwertung des Auftraggeber Images.

Der gemeinsame Nenner der erfolgreichen Viralspots

Was haben alle oben genannten Viralspots gemeinsam und was hat das jetzt wieder mit der ganz großen Liebe zu tun?

Beide sind nicht planbar, beide sind grandios wenn sie denn da sind und beide erfordern Mut zum Risiko. Mut, ausgetretene Pfade zu verlassen und sich einzulassen auf das Unvorhersehbare. Mit unseren fünf Grundregeln schaffen wir dazu für Sie als Auftraggeber den Rahmen eines gut kalkulierbaren Risikos.

Sie gehen im Sinne unseres Liebes-Metaphers gut gepflegt und mit besten Absichten zu Ihrem Date mit Ihren potentiellen Viral-Multiplikatoren. Die Entscheidung ob es einen Recall mit anschließendem Honeymoon geben wird trifft Ihr Kunde und der Zeitgeist. Auf jeden Fall haben Sie mit unserer Hilfe alles getan, was Sie tun können um die Chancen auf den Erfolg Ihres Virals zu maximieren.

 

Genug der Theorie – Virals von Aspekteins in der Praxis

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es
Erich Kästner

Exemplarisch zeigen wir Ihnen unten stehend zwei Viralclips die in den letzen Jahren im Kundenauftrag produziert wurden. Beide sind von Ihrer Machart sehr unterschiedlich und beide funktionieren par Excellence in Ihrem vorgesehenen Kontext.

Barak Obama Saarland Viral  (2015)

 

König der Auszeit (2009)

Haben wir Ihr Interesse einen einem Viralclip geweckt? Wir freuen uns auf Ihre Projektanfragen – Sie erreichen uns unter der 0049 681 6880 2108 oder auch direkt über unser Kontaktformular.

 

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Sascha Reitermann
Dipl.-Inf. (FH) Sascha Reitermann verantwortet den Bereich der Produktionsleitung für Filmprojekte bei der Aspekteins GmbH, sowie die Konzeption digitaler Vermarktungsstrategien für Ihre Bewegtbildinhalte.

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