Die New York Times bringt Virtual Reality mit Google-Cardboard zu ihren Lesern

 

Die New York Times verschickte am Samstag, den 7. November 2015, über eine Million Google Cardboard Brillen an ihre Abonnenten und stellt damit sicher, dass ihr Virtual-Reality-Film „The Displaced“ als 360-Grad-Video gesehen wird.

Damit hat die Virtual Reality Entwicklung eine neue Zäsur erreicht. Noch nie zuvor wurde mit einem Schlag eine derart große Anzahl an Menschen in die Welt der Virtual Reality entführt – Eine Entführung im positiven Sinne des Zugang-Schaffens zu einer neuen Art der medialen Wahrnahme auf breiter Front.

Mit Google als Partner hat die US-Tageszeitung New York Times eine neue Virtual Reality (VR) Initiative gestartet, um ihren VR Film „The Displaced“ vorzuführen. Dank der Verteilung von VR Smartphone-Halterungen – das sogenannte Google-Cardboard – können alle Zeitungsabonnenten den bewegenden VR Film auf Ihrem Smartphone erleben.

Virtual Reality Projekt mit Google – „The Displaced“

 

Der Film gibt in 360-Grad-Video Einblicke in die Leben dreier Kinder, die das gleiche Schicksal teilen. Der Krieg hat Sie heimatlos gemacht und mit einer erschreckenden Lebensrealität konfrontiert. Sie gehören zu einer Gruppe von mittlerweile mehr als 60 Millionen Menschen, die Ihre Heimat verloren haben. Der Film ist eine Dokumentation realer Ereignisse, Realitäten und Personen – keine Fiktion.

Die zugehörige VR App der New York Times für Android und iPhone erschien bereits am 5. November. Diese kann hier für Android und hier für iOS gedownloaded werden.

The first critical, serious piece of journalism using virtual reality

 

„The Displaced“ verspricht ein intensives Virtual Reality Filmerlebnis rund um die Situation der Flüchtlinge, in dem der Film Einblicke in das Leben von durch Krieg entwurzelten Kindern ermöglicht. Die Schlüsseltechnologie dazu ist 360-Grad Video – wodurch dem Zuschauer erstmals erlaubt wird sich ein eigenes Bild zu machen – durch die frei wählbare Perspektive.

New York Times Chefredakteur Dean Baquet bezeichnet den Film als „The first critical, serious piece of journalism using virtual reality“ also die erste ernstzunehmende journalistische Publikation mit Hilfe von Virtual Reality. Weitere VR Filme der New York Times sollen in diesem und im kommenden Jahr veröffentlicht werden.

Die Tragkraft dieser Aussage sollte nicht unterschätz werden, auch wenn Sie mit der understateten Gelassenheit eines Upper East Side Resident vorgetragen wird – die renommierte New York Times läutet mit dieser Initiative de facto das Zeitalter der Virtual Reality auch bei den klassischen, journalistisch aufbereiteten Inhalten ein.

So ist auch Jake Silverstein von der New York Times überzeugt, dass der Film großen Einfluss auf die allgemeine Einführung von VR haben werde, denn er zeige, dass Virtual Reality auch im „klassischen“ journalistischen Sinne eingesetzt werden könne.

Gemeinsam mit unserem Partner für Druck können wir Ihnen die Produktion Ihrer individuell angepassten Google-Cardboards anbieten. Dazu liefert die Aspekteins GmbH die Produktion Ihres 360-Grad-Filmes, und sie benötigen lediglich einen Ansprechpartner für die komplette Abwicklung Ihres 360-Grad-Filmprojektes.

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Sascha Reitermann
Dipl.-Inf. (FH) Sascha Reitermann verantwortet den Bereich der Produktionsleitung für Filmprojekte bei der Aspekteins GmbH, sowie die Konzeption digitaler Vermarktungsstrategien für Ihre Bewegtbildinhalte.

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