Individuell bedruckbar, wasserdicht, ökologisch und günstig – MR. CARDBOARD gibt einen Überblick zu den VR-Brillen aus Pappkarton, ihrer Verarbeitung und ihren Einsatzsmöglichkeiten.

 

Was ist machbar beim Customizing von Google Cardboard?

 

Über unseren Gastautor: Geschäftsführer & Gründer von MR.CARDBOARD Hendrik Schicke
Hendrik schicke

Hendrik Schicke studierte Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Produktionstechnik in Hannover und absolvierte zwei Auslandssemester in China & Japan, wo er seine Masterarbeit schrieb. Während des Studiums arbeitete er als studentischer Unternehmensberater bei Janus Consultants, wo er ebenfalls Vorstandsvorsitzender war. Zudem gründete er bereits früh das Startup Hot Bottling. Nach dem Studium war er international für die Unternehmensberatung 4flow im Bereich Logistik und Produktionssteigerung tätig. Als Google dann das Google Cardboard vorstellte und das Thema Virtual Reality zu brodeln anfing, ließ das nächste Startup nicht lange auf sich warten. MR.CARDBOARD ist heute Marktführer für individuell bedruckte Google Cardboards in Europa und somit auch weltweit unter den Top 5 vertreten.

 

Was ist eigentlich Google Cardboard?

 

Individuell bedrucktes POP! CARDBOARD mit allen Features im Überblick

Google Cardboard macht ein ganz normales Handy zu einer kostengünstigen Virtual Reality (VR) Brille. Ideal für alle, die es einmal ausprobieren wollen und natürlich durch die geringen Kosten auch langfristig für Massemarketing geeignet. Seit 2014 am Markt haben sich inzwischen verschiedene Versionen aus Karton entwickelt. Das Prinzip ist jedoch immer das Gleiche. Als Display und Sensor dient das Smartphone. Die Linsen erweitern das Sichtfeld (Field of View) und das Cardboard an sich sorgt für den Zusammenhalt, Komfort und die Lichtabschottung.

Auch wenn der Endverbraucher eine große Marktmacht ist, sind kleine und große Unternehmen für die Verbreitung der Cardboards an sich federführend. Entsprechend gibt es viele Anbieter für das Google Cardboard. Jedoch gibt es bei den verschiedenen Brillen große Unterschiede und wie bei Vielem liegt der Teufel im Detail. Die wenigsten haben jedoch eine eigene Version entwickelt, sondern haben die Vorlagen von Google eins zu eins übernommen. Die ursprünglichen Schnittmuster von Google waren immer das DIY (Do it yourself; Bau es Dir selbst) gedacht. Entsprechend muss der Endverbraucher echte Arbeit investieren, das Google Cardboard zusammen zu bauen.

MR.CARDBOARD hat dies erkannt und eine eigene weltweit einzigartige Version entwickelt: Das POP! CARDBOARD.

Besonderheiten des POP! CARDBOARDs

 

Für das klassische Google Cardboard wird Klebstoff, Geduld und Zeit (ca. 10 Minuten) vom Verbraucher abverlangt. Das POP! CARDBOARD hingegen, kommt in einem A5 Umschlag und muss nur aufgefaltet werden. Dies dauert allenfalls 30 Sekunden, dann ist das POP! CARDBOARD einsatzbereit. Nach dem Gebrauch lässt es sich wieder einfach und flach zusammenfalten. Hergestellt wird das POP! CARDBOARD in Deutschland. Die Qualität des Kartons und der Druck sind absolut hochwertig und durch die mehrlagige Konstruktion stabil wie ein Brett. Selbst Wasser macht der versiegelten Oberfläche nichts aus, was für eine lange Haltbarkeit spricht. Zudem verfügt es über einen Schnurrbart, der das Tragen angenehmer macht.

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Machen Sie Ihr Google Cardboard einzigartig – durch individuellen Bedruck und die richtige Materialwahl

 

Google Cardboard aus Wellpapp-Karton

 

Karton ist, wie der Name schon vermuten lässt, das Grundmaterial des Google Cardboards. Das Material ist günstig, leicht zu verarbeiten und im Druck sowie Schnitt komplett anpassbar. Üblicherweise besteht das Cardboard aus Wellpappe, auf die direkt gedruckt wird. Wenige Hersteller (wie MR.CARDBOARD) gehen noch einen Schritt weiter und drucken zuerst auf ein weißes Trägermaterial und bringen dieses (kaschieren) dann auf die Wellpappe auf. Dieser extra Arbeitsschritt ist etwas teurer, bringt aber knackige Farben und durch die extra Lage mehr Stabilität in das Cardboard. Es empfiehlt sich immer die Oberfläche durch einen Dispersionslack zu versiegeln, damit diese gegen Wasser, Schweiß und Kratzer resistent ist.

 

Google Cardboard aus einfachem Vollkarton

 

Es muss nicht immer Wellpappe sein. Google Cardboards lassen sich ebenfalls auch aus Vollkarton (ohne Welle) fertigen. Der Hauptnachteil ist die Stabilität im „Rohzustand“. Ein Stück einfacher Karton ist nichts anderes als ein dickeres Stück Papier und lässt sich entsprechend biegen. Im aufgebauten Zustand einer Google Cardboard Brille, stützen sich die Kartonlagen jedoch gegenseitig, sodass eine feste Konstruktion entsteht. Cardboards aus einfachem Vollkarton sind also eine kostengünstigere Alternative.

Google Cardboards aus Polypropylen sind keine Alternative

 

Natürlich lassen sich auch Cardboards als Plastik fertigen. Aber seien wir mal ehrlich, gibt es nicht schon genug Plastik auf dieser Welt? Papier ist zu 90% aus recycelten Fasern, die auch danach wieder weiter verwendet werden können. Gerade bei einem Google Cardboard, das zurzeit eher ein Gimmick und Werbeartikel ist, sollte auch an die Zeit nach dem Kunden gedacht werden. Die Recycling Quote bei Plastik ist leider gering, sodass viel Plastik leider nicht mehr in den Wertstoffumlauf gelangt. Zudem sind die Individualisierungsmaßnahmen bei Plastik-Cardboards begrenzt und teuer.

 

Bedruck des Google Cardboards

 

Ein Google Cardboard ist so einfach zu bedrucken wie ein Flyer. Von Pantone über Heißfolienstempel, partiellen UV-Lack, Relieflack bis zu Prägungen ist alles möglich. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Auch die äußere Form des Cardboards lässt sich beliebig verändern. So lassen sich Google Cardboards schaffen, die sich so klein zusammenfalten lassen, dass sie an eine Flasche angehängt werden könnten oder in ein normales Magazin passen.

Für Agenturen, Großkunden und Firmen ist ein eigenes Design wichtig, da nicht die Corporate Identity sondern auch eine Marketingkampagne eine große Rolle spielt. In der Umverpackung des POP! CARDBOARD ist genug Platz, um dort Ihre Webseite, App, Firma,… zu promoten.

Gerade durch ein ausgefallenes Design wird ein Google Cardboard erst richtig spektakulär. Eine Auswahl an Designs finden Sie auf der Homepage vom MR.CARDBOARD.

 

Eine Auswahl an individualisierten Cardboard-Designs

Linsen

 

Da Google Cardboards über kein eigenes Display verfügen, übernimmt das Smartphone diesen Job. Daher hängt das Bild in erster Linie vom Smartphone, genauer von der Pixeldichte und der Auflösung des Inhalts ab. Einfluss hat aber auch die Qualität der Linsen und wie sie im Cardboard verbaut sind. Google Cardboards verwendet Linsen aus PMMA, wie sie von Google spezifiziert wurden. Entscheidend ist auch, ob diese Linsen mono-konvex (nur eines Seite ist gewölbt) oder bi-konvex (beide Seiten sind gewölbt) sind. Mono-konvexe Linsen verzerren das Bild am Rand stark und sind somit absolut nicht zu empfehlen.

Auch die beste Linse nützt nichts, wenn das Cardboard nicht auf die Brennweite abgestimmt ist. Die Schärfeebene bei Cardboards ist nur 2-3 mm. Sitz die Linse also 2-3 mm zu weit vorne oder hinten, ist das Bild unscharf und Kopfschmerzen sind vorprogrammiert. Das POP! CARDBOARD wurde um die Linse herum konstruiert und damit perfekt auf die Brennweite abgestimmt. Das Bild ist knackig.

Kleinere Linsen besser als größere Linsen

 

Kleine Linse (links) verzerrt das Bild kaum; Größere Linse (links) verzerrt stark

Kleine Linse (links) verzerrt das Bild kaum; Größere Linse (rechts) verzerrt stark

Entgegen der allgemeinen Meinung sind größere Linsen nicht automatisch besser. Größere Linsen haben auch eine stärkere Verzerrung. Befindet sich das Auge des Nutzers nicht genau im optischen Mittelpunkt, erscheint das Bild verzerrt und unscharf. Dies passiert bei den meisten Menschen zwangsläufig, da der Linsenabstand fest auf den Durchschnitt eingestellt ist. Kleinere Linsen beugen diesem Effekt vor, da sie weniger stark verzerren.

Zudem ist der Zugewinn beim Sichtfeld (Field of View) fraglich, da selbst ein Handydisplay mit 6 Zoll den Sichtbereich nicht ganz ausfüllt.

 

Komfort & Material

 

Niemand, der eine Google Cardboard Brille aufsetzt, wird sich über fehlenden Komfort beklagen können. Die Kanten des Kartons werden erst nach ein paar Minuten spürbar. Einige Hersteller haben (mehr oder weniger sexy) einfach Schaumstoffstücke auf die Nasenpartie oder die den Stirnkontaktpunkt geklebt. Auch wenn dies funktionell richtig ist, sieht es nicht mehr ansprechend aus. Den Unterscheid macht hier das POP! CARDBOARD mit dem sogenannten Schnurrbart, der für Komfort sorgt. Dieser geht über die Nase hinaus und schütz somit vor der Kante des Kartons. Gleichzeitig wird einfallendes Licht durch den Schaumstoff gedämmt.

 

Um das WWGC-Siegel verwenden zu dürfen, müssen kontrollierte Qualitätsauflagen erfüllt werden.

Works with Google Cardboard

 

Das „Works with Google Cardboard” (WWGC)-Siegel wurde von Google ins Leben gerufen, um einen gewissen Grad an Qualität zu gewährleisten. Um dieses Siegel zu erhalten muss ein mehrstufiger Prozess durchlaufen werden, in dem das Cardboard und die Produktion auditiert wird. Erst wenn das Cardboard alle Tests auf die Nutzarbeit mit Google Cardboards Apps und die geforderten Spezifikationen besteht, darf das WWGC-Logo aufgedruckt werden. Zudem werden in zufälligen Abständen Stichprobentests durchgeführt. Es lohnt sich als B2C oder B2B-Kunde nach diesem Siegel Ausschau zu halten. Allerdings gibt es in der Branche auch viele schwarze Schafe, die das Siegel zeigen, auch wenn sie nicht auditiert sind. Dann hilft ein Blick auf die Page von Google, wo alle auditierten Hersteller aufgelistet sind. Natürlich ist dort unser POP! CARDBOARD zu finden.

 

Bedienelemente des Google Cardboard

 

Magnetschalter

Immer wichtiger wird die Steuerung des Handys im Google Cardboard. Das Google Cardboard Version 1 hatte ursprünglich Magneten, die als Eingabewerkzeug von Google angedacht waren. Allerdings hat weder jedes Handy einen Magnetfeldsensor, noch ist dieser immer an der gleich Stelle verbaut. Dies führt dazu, dass der Magnetschalter nicht immer funktioniert und somit nicht zu empfehlen ist. Auch Google hat sich vom Magnetschalter losgesagt.

Conductive Foam Button

Daher hatte Google als Verbesserung in der Version 2 einen elektrisch-leitenden Button eingeführt. Leider leiert dieser nach einiger Weile aus und drückt dann fortwährend auf das Display. Zudem lässt sich damit kaum schnell klicken, da der Button erst wieder zurückfedern muss. Auch dies ist nicht optimal.

Das POP!CARDBOARD besitzt eine Aussparung zur manuellen Navigation mit dem Finger während des Tragens.Fingerloch

Als Alternative bleibt somit ein Loch an der Unterseite des Cardboards als Eingabemöglichkeit. So lässt sich im Betrieb das Display des Handys antippen. Dies wird von den Apps als Klick registriert und die gewünschte Aktion wird ausgeführt. Dies ist absolut intuitiv und funktioniert immer.

Blue Tooth Button / Gamepad

Per Bluetooth lassen sich sowohl Knöpfe als auch Gamepad mit dem Handy im Cardboard verknüpfen. Allerdings muss dies zum einen die App unterstützen, zum anderen sind diese beiden Gadgets mit ca. 5-8 € teuer und somit allenfalls für den Hausgebrauch und nicht als Werbemaßnahme geeignet.

Daydream Kontroller

Mit Daydream stellt Google eine gesamte Infrastruktur für Virtual Reality bereit und greift gleichzeitig in die Entwicklung der Sensorik von Handys und Herstellern ein. Ziel ist es Handys auf das Niveau einer Oculus Rift zu hieven. Ein wichtiger Teil ist zudem der Wii-artige Daydream Controller, der die Bewegungen per Beschleunigungssensor erkennt und an das Handy überträgt. Wir müssen uns jedoch noch etwas gedulden bis dieser verfügbar ist.

NFC-Chip

Sollte das Handy einen NFC (Near Field Communication) Sensor haben, öffnet der NFC-Chip die Google Cardboard App. Das ist beim ersten Mal praktisch, danach jedoch nicht mehr so schön und regelrecht nervig. Zudem sind diese mit 0,50 – 0,80€ teuer und müssen noch programmiert werden.

 

Fazit:

Als kostengünstiges Incentive ist und bleibt das Google Cardboard die Nummer eins, wenn es darum geht dem Nutzer eine Eintrittskarte in die Virtual Reality zu bieten. Es lässt sich auf verschiedene Art und Weise, schnell und günstig individualisieren und ist somit der perfekte Markenbotschafter für Unternehmen in der Virtual Reality.

 

Gerne beraten wir Sie bei der Entscheidung welche Variante die für Ihr Vorhaben passendste ist und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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Fotos: ©Hendrik Schicke / MR. CARDBOARD 2016

Sascha Reitermann
Dipl.-Inf. (FH) Sascha Reitermann verantwortet den Bereich der Produktionsleitung für Filmprojekte bei der Aspekteins GmbH, sowie die Konzeption digitaler Vermarktungsstrategien für Ihre Bewegtbildinhalte.

1 Comment

  1. […] mit unserem Partner für Druck können wir Ihnen die Produktion Ihrer individuell angepassten Google-Cardboards anbieten. Dazu liefert die Aspekteins GmbH die Produktion Ihres 360-Grad-Filmes, und sie […]